Feuerwehrbereitschaft trifft auf Rückfahrt auf einen Großbrand
Unterstützung mit wasserführenden Fahrzeugen
Nienburg (VM) - Drei Tage halfen die Kräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaft 3 des Landkreises Diepholz im Kriesengebiet um Lüchow Dannenberg bei den Vorbereitungen zur potentiell bevorstehenden Flutwelle. Sichtlich erfreut über die Ablösung durch die Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 aus Diepholz machten sich die Kameraden in der Mittagszeit auf den Weg Richtung Heimat. Als der Tross jedoch den Landkreis Nienburg passierte, sollte die Heimreise ein abruptes Ende finden. Kurz vor der Ortschaft Erichshagen stiegen enorme Rauchwolken gen Himmel. Eine Anfrage unserer Führungsabteilung bei der zuständigen Leitstelle ob ein potentielles Feuer bereits gemeldet wurde, wurde positiv bejaht. Aufgrund der Tatsache das die Bereitschaft direkt an diesem Einsatzort vorbei kam, bot man den Kameraden selbstverständlich Unterstützung an. Nach kurzer Absprache mit dem Einsatzleiter vor Ort wurden sämtliche wasserführenden Fahrzeuge des dritten Zuges in den Einsatz eingebunden da sich herausstellte das die Wasserversorgung vor Ort nicht optimal war. So hieß es also für die Fahrzeuge der Feuerwehren Groß Lessen, Aschen, Sankt Hülfe, Varrel, Sulingen, Wetschen, Holzhausen und Cornau das die Heimreise an dieser Stelle unterbrochen wurde. Die Fahrzeuge fuhren den Einsatzort (eine Mülldeponie) an wo eine riesige Halle in der Abfälle gesammelt und weiterverladen werden in Vollbrand stand. Unsere Aufgabe war es ein Fahrzeug als Wasserpuffertank abzustellen und der Rest der wasserführenden Fahrzeuge wurden in den Pendelverkehr zur Wasserbeschaffung eingebunden. Nach knapp 1,5 Stunden war ein Großteil der Flammen abgelöscht so dass die Kameraden aus Diepholz wieder aus dem Einsatz herausgelöst werden konnten und Ihre Heimreise fortsetzten.




Text und Fotos : Volker Menge
