Fernmeldezentrale will neue Mitglieder gewinnen
Pressemitteilung -
Fernmeldezentrale will neue Mitglieder gewinnen
Aschen (mt) - Bereits im letzten Jahr waren die
Folgen des Wehrdienständerungsgesetzes im Jahresbericht des Leiters der
Fernmeldezentrale, Tobias Aumann, zu erkennen. 15 Kameraden versahen Anfang
2012 ihren Dienst in der Einheit, die im Katastrophenfall den Stab der
Hauptverwaltungsbeamten in allen Kommunikationsbelangen unterstützt. Damit war
es zu diesem Zeitpunkt schon einer weniger, als im Jahr zuvor. In seinem
Jahresbericht 2012 berichtete Aumann am vergangenen Mittwoch davon, dass sich
der Abwärtstrend leider weiter fortgesetzt hat. Einer erfreulichen Neuaufnahme
standen leider auch gleich wieder vier Austritte gegenüber. Das Dienstjahr 2013
beginnt daher mit 12 Kameraden. Bis zum Wegfall der Verpflichtung zum
Grundwehrdienstes und damit auch der Ersatzdienste im Jahr 2011 rekrutierten
sich Mitglieder überwiegend aus sogenannten Freigestellten, also jungen
Menschen, die sich für damals sechs Jahre freiwillig für den
Katastrophenschutzdienst einteilen ließen. „Wir müssen in den Reihen der
Ortsfeuerwehren Werbung für unsere Einheit machen“, resümierte Aumann anschließend
und forderte die Anwesenden dazu auf, ihn zu unterstützen. Klaus Speckmann,
Leiter des Fachdienstes 32 des Landkreises Diepholz, bekräftigte die Kameraden
der Feuerwehr darin, dieses zu versuchen. Mit dem Umbau des Stabsraumes in
Diepholz werden nach seiner Aussage kurzfristig wieder optimale technische
Bedingungen für die Mitglieder der Fernmeldezentrale geschaffen.
Abschnittsleiter Michael Wessels ergänzte, dass man in den Reihen der
Feuerwehren nicht nur Werbung für die Fernmeldezentrale machen sollte, sondern
vor allem den neuen Kameraden die Aufgaben der Einheit erklären müsse. „Gerade
bei den jüngeren Kameraden dürfte es doch einige geben, die gerne mit Techniken
wie PC, Funkgeräten, Internet und E-Mail-Kommunikation gut umgehen können.“, so
seine Vermutung. Einsätze hatten die Fernmelder im abgelaufenen Jahr
glücklicherweise keine. Der Übungsdienst, also die Vorbereitung auf einen
möglichen Katastrophenfall, wurde aber natürlich in vollem Umfang durchgeführt.
Besonders erfreulich waren die Dienstbeteiligungen von Bastian Kriedemann und
Michel Hage. Beide waren bei allen Diensten dabei. Tobias Aumann überreichte
beiden als kleinen Dank Kinogutscheine. In diesem Jahr werden sich die
Kameraden intensiv mit dem Digitalfunk und der neuen Softwarelösung „TecBOS“
auseinander setzen. Zum Ende der Versammlung ernannte Michael Wessels den
Leiter der Einheit Tobias Aumann noch zum Hauptlöschmeister und seinen
Stellvertreter Sören Bokelmann zum Oberlöschmeister.
Bild v.l.n.r : Michel Hake, Tobias Aumann, Sören Bokelmann,
Bastian Kriedemann, Michael Wessels (Abschnittsleiter)
