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Kameradschaftsbund trifft sich im Forsthaus Heiligenberg

Kameradschaftsbund trifft sich im Forsthaus Heiligenberg

Wenn einer eine Reise tut…

 

Heiligenberg (mt) – Einen Rückblick auf das vergangene Halbjahr warf der Ausschuss des Kameradschaftsbundes ehemals aktiver Feuerwehrkameraden am vergangenen Mittwoch bei der Zusammenkunft im Forsthaus Heiligenberg. Traditionell beginnt die Sitzung allerdings mit einer Besichtigung, die der Kameradschaftsvertreter der Feuerwehr aus der Stadt oder Gemeinde organisiert, in der die Versammlung stattfindet. Hans-Heinrich Ullmann war dann auch etwas geknickt, denn draußen sorgten die letzten Ausläufer von Orkan Gonzalo dafür, dass der geplante Rundgang über den Ringwall der ehemaligen Klosteranlage buchstäblich ins Wasser fiel. So wurde die Führung von Gästeführer Dieter Borcherding kurzerhand zu einer erzählten Zeitreise durch die bewegte Geschichte des Heiligenbergs umkonstruiert.  Nach Kaffee und Kuchen eröffnete der Vorsitzende Bernhard Jürgens den offiziellen Teil. Michael Ullmann, Gemeindebrandmeister von Bruchhausen Vilsen erzählte den Anwesenden kurz etwas zur Gemeindefeuerwehr, den Fahrzeugen und der Einsatzstatistik, der stellv. Verbandsvorsitzende Uwe Stubbemann fügte Informationen zu den aktuellen Themen in der Kreisfeuerwehr und im Kreisfeuerwehrverband hinzu. Samtgemeindebürgermeister Horst Wiesch, der Ende Oktober aus dem Amt scheidet und wegen der aktuell zahlreichen Verpflichtungen etwas später hinzukam, erklärte den Feuerwehrsenioren, wie die Gemeinde die Feuerwehr mit einem eigenen Budget ausgestattet hat und wie dieses nun seit einigen Jahren erfolgreich von der Feuerwehr selbst verwaltet wird. Außerdem hatte er noch Bildmaterial von den Ausgrabungen, die vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege im letzten Jahr auf der Pferdeweide am Forsthaus durchgeführt worden waren, mitgebracht. Er forderte die Anwesenden auf gerne wiederzukommen und auch beim Thema „Denkmalschutz“ am Ball zu bleiben, denn auch in der Zukunft sind noch weitere Aktionen auf dem Forsthausgelände geplant. Als Erinnerung hatte er einen Regenschirm mit Motiven der Samtgemeinde mitgebracht, die er den Anwesenden überreichte. Bei den Berichten aus den einzelnen Städten und Gemeinden wurde schnell klar, was den Kameradschaftsbund ausmacht: Freude an Geselligkeit und am Reisen. Bernhard Jürgens kommentierte die zahlreichen Veranstaltungen, u.a. Grillabende, Radtouren, Kohl- und diverse Ein- und Mehrtagesfahrten, u.a. zu VW nach Hannover, in die Rhön oder an die Ostsee, mit dem Satz: „Wir haben unsere aktive Zeit mit Einsätzen und Diensten hinter uns, jetzt geht es uns um den Spaß“. Auch in 2015 wird es wieder ein buntes Programm in den Reihen der Alterskameraden geben. Der Termin für die Kohltour im Februar steht bereits fest und auch Ausflüge auf dem Rhein und ins Berner Land sind fest eingeplant.

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