Kreisfeuerwehrbereitschaft 3 probt den Ernstfall
Barnstorf (ah) Menschenrettung und Brandbekämpfung standen für die Züge 2 (Wassertransport) und 4 (Technische Hilfeleistung) der Kreisfeuerwehrbereitschaft 3 im Vordergrund einer Übung auf dem Gelände der ehemaligen Hülsmeyer Kaserne in der Gemeinde Barnstorf. Neben einem Gebäudebrand in einem Schwesternwohnheim mit drei vermissten Personen und einem schweren Verkehrsunfall drohte auch ein Waldbrand sich auf nahe stehende Gebäude auszubreiten -so das Drehbuch für die bestens vorbereitete Übung, welche die rund 50 Einsatzkräfte mit mehr als vierzehn Einsatzfahrzeugen herausforderte.Während in dem Schwesternwohnheim sofort drei Trupps unter schwerem Atemschutz mit der Menschenrettung begannen, liefen die Rettungsarbeiten für die in einem schräg auf einer Rampe verunfallt liegenden PKW eingeschlossenen Personen an. Die Bekämpfung des Waldbrandes stellte sich für die in diesem Abschnitt eingesetzten Einsatzkräfte als aufwendig heraus, da die Hydranten auf dem Gelände nicht genutzt werden konnten. Hier wurde mit Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet und das Löschwasser direkt an die Einsatzstelle transportiert.
Wie mehrere Beobachter - unter ihnen auch der 1. stellv. Kreisbrandmeister Dieter Berg - feststellten, wurden die Ziele der Übung sehr zügig erreicht, so konnten zwei Personen aus einem Kellergeschoss sowie eine Person aus dem 1. OG des Schwesternwohnheims über eine Steckleiter gerettet werden. Auch für die in dem PKW eingeschlossenen Personen ging der "Unfall" glimpflich aus, nachdem die dort eingesetzten Kräfte eine Rettungsöffnung teils unter Einsatz von schwerem hydraulischem Gerät geschaffen haben.
Während der Abschlussbesprechung zog Heino Mackenstedt eine positive Bilanz der Übung, die nur wenige Kritikpunkte aufwies und dankte allen die die Nutzung der Gebäude und Flächen ermöglichten sowie die beiden PKW zur Verfügung stellten.












